susanne stocker

FAQ - Oft gestellte Fragen

Um Ihnen den Besuch meiner Praxis so angenehm wie möglich zu gestalten, finden Sie auf dieser Seite einen Überblick über verschiedene Krankheitsbilder, Therapieablauf, Kosten und mehr.

Kontaktieren Sie mich gerne für weitere Fragen.

Depression

Hauptmerkmal der Depression ist die sogenannte Losigkeitssymptomatik, damit sind Gefühle wie Freudlosigkeit, Lustlosigkeit, Antriebslosigkeit, Hoffnungslosigkeit und Schlaflosigkeit gemeint. Jeder Mensch empfindet andere Symptome bei einer depressiven Störung, die meisten berichten von einer gedrückten Stimmung und dem Fehlen der Energie. Sie fühlen sich ausgelaugt und können sich schwer motivieren, auch Schuldgefühle und Selbstzweifel können auftreten. Als Psychotherapeutin kann ich Sie dabei unterstützen, aus der negativen Gedankenwelt Schritt für Schritt auszusteigen und Strategien zur Bewältigung innerer und äußerer Konflikte zu entwickeln.

Die Postnatale Depression ist auch als Postpartale Depression oder Wochenbettdepression bekannt. Im Gegenzug zum sogenannten Baby Blues – eine nach der Geburt häufig auftretende labile Stimmungslage, in der die Mutter in den ersten ein bis zwei Wochen nach der Geburt weinerlich ist und sich mit der neuen Lebenssituation überfordert fühlt – dauert die Postnatale Depression länger an und zeigt sich oft erst später. Die Anzeichen dafür können schleichend kommen und werden häufig erst nach ein paar Monaten als einschränkend und belastend geäußert. Der Anspruch an sich selbst ist bei Müttern oft sehr hoch, hinzu kommt der dauerhafte Schlafmangel und die Überlastung. Symptome sind denen einer Depression ähnlich, vielfach zieht sich die Mutter auch sozial stark zurück und hat das Gefühl, der (neuen) Rolle als Mutter nicht gerecht zu werden.

Postnatale Depression

Chronische Schmerzerkrankung

Als chronische Schmerzen werden Schmerzen bezeichnet, die fast immer vorhanden sind oder häufig wiederkehren und den Patienten körperlich und sozial beeinträchtigen. Durch das ständige sich in den Vordergrund drängen nimmt der Schmerz in ihrem Leben einen so dominanten Platz ein, dass Gefühle in den Hintergrund gerückt werden. Diese Gefühle zu beachten und ihnen wieder Platz einzuräumen kann mit Hilfe der Psychotherapie wertvolle Ressourcen und wichtige Kraft zugänglich machen, um einen anderen Umgang mit dem Schmerz zu erleben.

Eine unbehandelte Angststörung kann sich immer mehr steigern, es kommt zur Angst vor der Angst. Der Betroffene vermeidet Angst auslösende Situationen und Orte, Folge davon ist der soziale Rückzug. Oft versuchen Patienten auch mit Beruhigungsmitteln oder dem Konsum von Alkohol die Angst zu überwinden, was wenn überhaupt nur kurzfristig Abhilfe verschafft.

Angststörung

Panikstörung

Das Hauptmerkmal der Panikstörung ist die Panikattacke, darunter versteht man wiederkehrende schwere Angstanfälle mit starken körperlichen und psychischen Symptomen wie:

Atemnot, Benommenheit, Schwindel, Herzklopfen, Herzrasen, Zittern, Schwitzen, Erstickungsgefühl, Engegefühl im Hals, Übelkeit, Hitzewallungen, Kälteschauer, Schmerzen (häufig im Brustbereich), Furcht zu sterben, Angst die Kontrolle zu verlieren, Angst wahnsinnig zu werden, Taubheits- oder Kribbelgefühl.

Dieser Zustand kann mehrere Minuten bis zu einer halben Stunde dauern, selten auch länger. Diese Attacken können plötzlich und unerwartet kommen, beispielsweise beim Sitzen im Büro oder vor dem Fernseher. Sie können aber auch durch spezielle Situationen ausgelöst werden, wie zum Beispiel beim Fahren mit dem Aufzug, im Sessellift oder im Flugzeug.
Durch gezielte Entspannungsverfahren wie der progressiven Muskelrelaxation nach Jacobsen, Atemübungen oder dem Autogenen Training lernt der Patient/die Patientin den eigenen Körper aktiv zu beeinflussen und den erhöhten Spannungszustand zu senken. Psychotherapie kann dabei unterstützen, die Ursachen zu erforschen und Bewältigungsstrategien zu erarbeiten.

Wenn Tätigkeiten, die einmal Freude bereitet haben zur Last werden, wenn die Arbeit nur noch mit größter Mühe bewältigbar ist, wenn kaum noch Zeit für Pausen bleibt – das können Anzeichen für ein Burnout sein. Aber bereits zuvor könnte es Hinweise darauf geben, dass Sie Gefahr laufen, auszubrennen. Burnout – oder auch Erschöpfungsdepression genannt – zeichnet sich bereits dann ab, wenn es einem schwer fällt, Dinge abzugeben, man das Gefühl hat, nicht ersetzbar zu sein oder sich zu stark mit seinen Aufgaben identifiziert. Die Arbeit wird zum Gedankenmittelpunkt. Um die Gedanken wieder zu sortieren und die eigenen Werte neu zu definieren, ist es hilfreich, dies in einer Psychotherpie zu tun.

Burnout

FAQ

Häufig gestellte Fragen, kurz zusammengefasst.

Beim Erstgespräch nehme ich mir gerne eine Stunde für Sie Zeit, um Ihnen genügend Raum zu geben, Ihr Anliegen zu schildern. Anschließend können Sie sich in Ruhe zu Hause überlegen, ob Sie es sich vorstellen können, mit mir psychotherapeutisch zu arbeiten und anschließend zu wöchentlichen Sitzungen zu kommen.

Die wöchentliche Sitzung findet als Einzelgespräch in meiner Praxis statt. Die Dauer der Therapie ist individuell und hängt von Ihren Wünschen und Zielen ab. Selbstverständlich können Sie die Therapie jederzeit beenden, ein geplantes Ende mit einem therapeutischen Abschlussgespräch ist dabei empfehlenswert.

Einzelstunde (50min) €50,-

Sprechen Sie mich für die begrenzte Anzahl an Plätzen zum Sozialtarif an.

Eine Refundierung durch die Krankenkasse ist bei PsychotherapeutInnen in Ausbildung unter Supervision nicht möglich.

Die wöchentliche Therapiesitzung ist für Sie reserviert, daher bitte ich um Absage des Termins bis 24 Stunden vorher, andernfalls kann dieser verrechnet werden.

Die Verschwiegenheitspflicht ist ein zentrales Element der Psychotherapie. Laut Psychotherapiegesetz §15 unterliege ich einer absoluten Verschwiegenheit, sowohl auf Bezug aller gesprochenen Inhalte, als auch auf die Tatsache, dass Sie in meiner Praxis Einzelstunden in Anspruch nehmen.

Kontakt

Schubertstraße 14
6020 Innsbruck